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Ihre Informationsseite zum Thema Sprechen und Stimme

Unsere Sprache unsere Sprechweise und die Stimme, mit der wir sprechen
sind unsere akustische Visitenkarte.
Nicht nur das was wir sagen sondern auch wie wir es sagen,
ist entscheidend für eine erfolgreiche Kommunikation.

Gemessen an ihrer Bedeutung und Relevanz investieren wir erstaunlich wenig in unsere sprachliche Präsentation. Obwohl wir aus Erfahrung wissen, dass eine angenehme Stimme ähnlich wirkt, wie ein angenehmes Äußeres.
Wir können durch unsere Sprechweise und durch unsere Stimme unser Anliegen unterstützen oder entkräften. Im Idealfall harmonieren Form und Inhalt, so dass unsere Botschaft durch eine geeignete akustische Präsentation an Bedeutung gewinnt und den Zuhörer besser erreicht und überzeugt.

Auf unsere Stimme und Sprechweise kommt es an ob und wie gut wir

  • in Verhandlungen überzeugend wirken,
  • bei Vorträgen und Präsentationen Kompetenz und Gelassenheit ausdrücken,
  • in Besprechungen Gehör bekommen,
  • Mitarbeiter motivieren,
  • bei Partnern Vertrauen schaffen,
  • Kunden überzeugen.

Der Erfolg dieser Aufgaben hängt zu einem großen Teil von unserer sprachlichen Präsenz, d.h. von Stimme und Artikulation ab, die der Situation, dem Thema, dem Gegenüber angemessen sein müssen.

Dabei ist es zunächst wichtig, die häufigsten Fehler zu vermeiden:

  • eine erhöhte Stimmlage (verrät Aufregung)
  • eine nachlässige Aussprache, Nuscheln oder starker Dialekt (zeigt, dass der Sprecher die Gesprächssituation möglicherweise nicht besonders ernst nimmt)
  • zu schnelles Sprechtempo (erzeugt Unruhe, verrät Ungeduld, Dominanz)
  • zu langsames Sprechtempo (wirkt einschläfernd, erzwingt Geduld)
  • Atmen an den falschen Stellen (wirkt aufgeregt, erzeugt Unruhe)
  • eine unangenehme, raue, krächzende oder knarrende Stimme (zeugt möglicherweise von einer ungesunden Lebensweise des Sprechers)
  • eine zu laute Stimme (erzeugt Unbehagen, verrät Dominanz)
  • eine schwache, verhauchte, piepsige, monotone Stimme
    (verrät Unterlegenheit, wirkt eher Introvertiert)

(wohlgemerkt: Dies ist eine idealtypische Darstellung!
 Ausnahmen bestätigen die Regel!!)